Geschrieben am 16.11.2021 von Marco, aktualisiert 16.11.2021
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Bluetooth-Lautsprecher im Eigenbau?

Lohnt es sich einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher selbst zu bauen? Ich bin generell ein Fan von Basteleien und Do-It-Yourself Projekten. Allerdings lohnen sich manche Dinge eben mehr und manche weniger. Heute habe ich mir mal überlegt und angeschaut wie das bei einem Bluetooth-Lautsprecher wäre.

 

Info

Bis jetzt habe ich noch keinen aktiv gebaut, könnte es aber und verfüge auch über die nötigen Fähigkeiten sowie die Werkzeuge! Dies sind meine Gedanken zu einem solchen Projekt. Vorher planen, nicht später! Los gehts.

 

Voraussetzungen und benötigte Fähigkeiten/Werkzeuge

Wenn du mit dem Gedanken spielt einen Bluetooth-Lautsprecher selber zu bauen dann solltest du folgendes beherrschen bzw. die Werkzeuge besitzen:

  • Löten/Lötkolben.
  • 3D-Drucker für eventuelle Teile ist praktisch.
  • 3D-Modelle selbst bauen.
  • Holzbearbeitung.
  • Eventuell Aluminiumbearbeitung.
  • Kleben/Sägen/Feilen.

 

Lohnt sich das finanziell?

Wer denk der kann da großartig Geld sparen der liegt schon mal falsch. Die Materialkosten übersteigen schnell den Wert käuflicher Modelle die vergleichbar wären. Rechnen wir noch den Zeitaufwand dazu dann erst recht. 

Es gibt auch diverse Bausätze die es schon ab 20€ gibt. Für 20€ erwarte ich allerdings nicht wirklich viel. 

 

Das Gehäuse und die Akustik!

Ein wohl unterschätztes Problem ist die Akustik. Die Hersteller tricksen bei kleinen mobilen Modellen enorm rum, vor allem beim Bass. Hier kommen sehr oft passive Radiatoren zum Einsatz. Diese Nutzen soweit ich weis den entstehenden Luftdruck. Das funktioniert aber nur gut, wenn das Gehäuse Luftdicht ist.

Das Gehäuse hat einen Massiven Einfluss auf den Klang! Bei passiven Radiatoren darf z.B. keine Luft entweichen. Ich habe schon einige 3D gedruckte Gehäuse gesehen die wirklich nette Ergebnisse geliefert haben. Das waren aber auch Leute die nicht zum ersten mal einen Lautsprecher gebaut haben!

 

Akkus

Wir müssen einen Akku verbauen, denn die Komponenten benötigen logischerweise Strom. Die Akkus müssen natürlich die benötigte Spannung liefern. Das sind dann je nach Platine 5V, 12V, 24V. Hier eignen sich z.B. 18650er Akkus, da die 3,7V Spannung besitzen.

 

Fazit

 Das waren jetzt einige wichtige Grundgedanken und ich will hier niemandem sein Vorhaben mies machen. Vor jedem Projekt sollte man sich aber Gedanken machen um später nicht enttäuscht zu werden. Du hast jetzt einige Punkte die dir vielleicht bei der Planung helfen.

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