DOSS SoundBox Pro
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Heute teste ich die Doss SoundBox Pro, welche zum Zeitpunkt des Tests 50 € gekostet hat. Dieses mal habe ich zwei Lautsprecher und habe somit auch den Stereomodus getestet.

 

 

Lieferumfang


Lieferumfang der Doss SoundBox Pro

Im Lieferumfang haben wir den Lautsprecher, ein 3,5 mm Klinkekabel, die Anleitung und das Micro-USB Ladekabel.

 

Hier mein Testvideo mit Testaufnahmen und mehr.

INFO: Die Klanganlyse im Hauptvideo ist falsch, da war ein Equalizer aktiv. Siehe nachfolgendes Korrekturvideo.

Video URL

 

Korrektur zu Klanganalyse

Video URL

 

Aufladen und Pairing 

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Laden
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Kabel

Wie immer habe ich die Lautsprecher im ersten Schritt aufgeladen. Dazu gibt es wie immer einen Micro USB-Anschluss und das dazugehörige Kabel ist im Lieferumfang enthalten. Sobald Strom fließt, leuchtet die LED direkt neben dem Anschluss rot auf. Der Ladevorgang dauert etwa 3-4 Stunden und wenn der Akku voll geladen ist, dann erlischt die rote LED. Der integrierte 2200 mAh Akku hält jetzt für bis zu 12 Stunden musikhören.

Info: Wenn der Akku fast leer ist, dann senkt der Lautsprecher die Lautstärke automatisch auf 15% und ein Hinweiston erklingt.

Schalten wir den Lautsprecher ein, so begibt sich dieser automatisch in den Pairing-Modus. War er bereits mit einem Smartphone verbunden und befindet sich dieses in Reichweite, dann stellt er diese Verbindung wieder her.

 

Bedienelemente, Anschlüsse & Licht


Bedienelemente der SoundBox pro

Auf der Oberseite sehen wir ganz links einen Kreis mit mehreren Tasten. Mit der ADD-Taste kann die DOSS SoundBox Pro mit einer zweiten SoundBox Pro verbunden werden. Dann gibt es Stereoton. Als nächstes haben wir auch hier wieder eine Plus- und eine Minustaste um die Lautstärke zu regulieren. Wird die Plustaste länger gedrückt, so wird ein Lied vorgesprungen. Das gleiche gilt auch für die Minustaste, jedoch wird hier dann ein Lied zurück gesprungen.
In der Mitte befindet sich die gute alte Play/Pause Taste. Diese pausiert oder setzt die Musik fortUnten sehen wir eine MODE-Taste. Mit dieser Taste kann zwischen dem SD-Kartenslot und Bluetooth gewechselt werden. Wird sie länger gedrückt so wird die Lichtfarbe verändert

Rechts gibt es noch eine Bass-Taste mit der man den Lautsprecher in einen bassbetonten Modus schalten kann. Wird die Taste jedoch länger gedrückt gehalten, so ändert das den Lichtmodus. Es gibt drei Modi. Licht aus, solides Licht oder blinkendDann gibt es natürlich noch die POWER-Taste.

 

Weitere Funktionen der Tasten 

  Taste
Anruf annehmen Play-Taste bei ankommendem Anruf drücken.
Anruf beenden Play-Taste bei laufendem Anruf drücken.
Anruf ablehnen Play-Taste drücken und halten
Gerät trennen Play-Taste ca. 5 Sekunden drücken und halten.

Auf der Rückseite befindet sich eine Gummiklappe hinter der sich weitere Elemente befinden. Unter dem Ladeanschluss sehen wir einen SD-Slot, welcher SD-Karten mit bis zu 32 GB erkennt. Rechts daneben haben wir einen Reset-Knopf und daneben den altbekannten 3,5 mm Klinkeanschluss (Eingang für nicht Bluetooth fähige Geräte).

Info: Es werden folgende Audioformate auf der SD-Karte unterstützt: FLAC, MP3, WMA und WAV
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LED in blau und rot
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Grüne LED

Es gibt vier Farben die man manuell fest einstellen kann. Grün, Hellblau, Rot und Dunkelblau. Wenn wir den Blinkmodus aktivieren, dann wechselt er die Farben durch und dabei kommt er dann auf sechs Farbtöne. Damit ihr das einmal seht, habe ich im Video oben alles festgehalten.

 

Stereo Modus

Der Stereomodus ist eine praktische Funktion, vor allem weil keine App dazu benötigt wird. Wenn der Lautsprecher noch nie im Stereo-Modus verbunden war, dann muss der erste Lautsprecher zuerst eingeschaltet und dann die ADD-Taste für drei Sekunden gedrücktgehalten werden. Dann ist ein Signalton zu hören. Genau diese Prozedur muss nun mit dem zweiten Lautsprecher wiederholt werden. Dann verbinden sich beide Lautsprecher automatisch. Anschließend müssen wir den richtigen Lautsprecher im Smartphone auswählen. Im Testvideo oben führe ich euch das alles vor.

  • Im Stereo-Modus sind die Bedienelemente synchronisiert. Das heißt beispielsweise, Bassmodus drücken aktiviert an beiden den Bass-Modus.
  • Im Stereomodus ist der Lautsprecher mit der links leuchtenden LED der Master!
  • In den Bluetooth-Einstellungen tauchen aber beide Boxen auf! benennt die MASTERBOX am besten um, sonst müsst ihr jedes mal raten welches die richtige Box ist.

Hier noch eine wichtige Info. Das Abspielen von der SD-Karte ist leider nicht im Stereomodus möglich. Wird eine SD-Karte eingelegt so kommt der Klang nur aus einem Lautsprecher. Das wird in der Anleitung aber auch so erwähnt.

 

Verarbeitung und Design

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SoundBox Pro
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Seitlich

Auf mich macht die DOSS SoundBox Pro einen sehr guten Eindruck. Der Lautsprecher sieht schick aus und erinnert mich etwas an die größeren SRS XB Sony Modelle (z.B Sony SRS XB40), welche vorne auch ein LED-Band haben. Die Verarbeitung wirkt auf mich solide und gut. Auf der Unterseite sehen wir vier Gumminoppen, welche zu einem rutschfesten Stand verhelfen und den Lautsprecher vom Untergrund entkoppeln.

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Gumminoppen
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Gitter

Das Gitter, welches den Lautsprecher schützt ist aus Metall und der restliche Korpus ist mit einem samtigen Gummi überzogen. Die Seiten sind dagegen mit einem Gummi überzogen welcher texturiert ist bzw. eine raue Lederoptik hat. Schick simpel und solide finde ich. Eine Doss SoundBox Pro wiegt 634 Gramm und ist 19,5 cm breit und 7,5 cm tief sowie 7,5 cm hoch.

Mir gefällt das Design der SoundBox Pro sehr gut.

 

​Klangbewertung

Info: Wie ich bewerte findet sich hier: Testkriterien und wie ich teste. Außerdem findet ihr dort auch die Musikstücke die ich für die Hörprobe verwende.

 

Manuelle Hörproben (ich höre Musik und bewerte subjektiv)​

Die Klangbewertung habe ich im Stereo-Modus vorgenommen und saß dabei wie immer in ca. 2 Meter Entfernung vom Lautsprecher. Ich finde den Klang für diese Preisklasse gut. Im Bassmodus klingt der Lautsprecher am besten finde ich, da dieser die Mitten und Höhen etwas herabsetzt. Ohne den Bassmodus sind die Höhen etwas dominant. Je nach Genre kann das aber von Vorteil sein. Was der Bassmodus hier quasi macht ist, die Höhen und Mitten zu reduzieren. Das werden wir nachher in der Analyse aber alles sehen.

Der Klang gefällt mir für diese Größe und diesen Preis wirklich gut. Echtes Stereo gibt es mit einem zweiten Modell auch. Im Abstand von 1,5 Metern habe ich maximal 80-85 dB gemessen. Über 80% Lautstärke empfehle ich wie immer nicht, denn bei solch kompakten Modellen kommt der Bass dann nicht mehr so ganz mit. Das ist uns allen aber inzwischen bekannt.

Wenn ihr 15 Minuten keine Musik abspielt, dann schaltet sich der Lautsprecher übrigens von alleine aus.

 

 

Analyse der Frequenzanalyse (Bassmodus ist ausgeschaltet)



Frequenzanalyse der DOSS SoundBox Pro ohne Bassmodus

Hier sehen wir die Frequenzanalyse ohne den Bassbosst. Wir sehen das die sehr tiefe Bassfrequenz von unten hochkommt und wir dann allerdings direkt bei den Mitten einen starken Ausreißer nach oben haben. Das bestätigt mich auch in meinem Eindruck, dass die Mitten und Höhen etwas dominieren. Dann haben wir wieder einen weiteren Absacker bei 3500 Hz im Bereich der Präsenz und die Höhen sind dann wieder etwas stärker.

Ohne den Bassmodus finde ich, dass die Höhen stark dominieren. Deswegen ist der Bassmodus meiner Meinung nach zu empfehlen.

 

Analyse der Frequenzanalyse (Bassmodus ist eingeschaltet)



Frequenzanalyse der DOSS SoundBox Pro im Bassmodus

Der Bassmodus sieht folgendermaßen aus. Wir sehen hier, dass der Bassmodus den Bassbereich eigentlich kaum verändert. Er senkt allerdings die anderen Bereiche deutlich ab. Damit man dies besser sieht, hier der Vergleich.
Die Schwarze kurve ist ohne Bassmodus. Wir sehen also deutlich was der Bassmodus macht. Er senkt hauptsächlich den Präsenzbereich und die Höhen ab.

 

Vergleich



Vergleich (Bassmodus) mit dem Wharfedale

 Zum Abschluss hier noch der Bassmodus im Vergleich zu meinem Wharfedale Diamond 10.1.

 

Spektrum mit und ohne Bassmodus



Spektrum ohne Bassmodus


Spektrum mit Bassmodus

Mit Bassboost ist der Klang für den Preis gut. Allerdings dürft ihr bei der Größe natürlich keine Basskanone erwarten. 

 

Technische Daten

DOSS SoundBox Pro
DOSS SoundBox Pro im Test - Bluetooth-Lautsprecher mit SD-Kartenslot und LED-Beleuchtung
Audio-Übertragungsbereich
Betriebszeit 12
Bluetooth Version Bluetooth 4.2
Features SD-Karten
Gewicht (Gramm) 643 Gramm
Größe klein, mittel
Ladezeit 3-4 Stunden
Lautsprecher 10W x 2 Stereo Treiber
Mikrofon Ja
Modellname SoundBox Pro
Preis 20 - 50 EUR
Reichweite (Meter) 10
Typ mobil (mit Akku)
Wasserfest IPx5
Sonstiges EDR

 

Testaufnahme

Inzwischen erstelle ich alle Testaufnahmen noch einmal separat, da diese für die Vergleichsdatenbank benötigt werden. Dort könnt ihr einzelne Lautsprecher miteinander vergleichen.

Vergleichsmöglichkeit anzeigen

 

Mikrofontest

Wie immer findet ihr im Testvideo oben eine Testaufnahme mit dem Mikrofon. Dieses befindet sich vorne hinter dem Lautsprechergitter.

 

Fazit

Die DOSS SoundBox Pro sieht schick aus und wirkt gut verarbeitet. Sie verfügt außerdem über einen SD-Kartenslot und einen 3,5 mm Eingang. Der bereits erwähnte Stereomodus funktioniert mit Bluetoothgeräten bzw. mit dem Smartphone. Mit einer SD-Karte ist Stereo leider nicht möglich, denn dann kommt der Klang nur aus einem Lautsprecher. Wer auf bunte Farben steht, der bekommt auch dies und wer das nicht mag kann das Licht deaktivieren. Allerdings merkt der Lautsprecher sich den Aus-Zustand nicht und wenn er ein- und ausgeschaltet wird, so ist das Licht wieder an. Ein ganz kleines Manko. Für mich aber nahezu unbedeutend. Solider Lautsprecher für 50 Euro.

Das war ein weiterer Testbericht von mir und ich hoffe er hat dir weiter geholfen.

 

 

Über mich

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Klang:
5
Verarbeitung:
6
Ausstattung:
6
Preis/Leistung:
6
Gesamtwertung:5.75 von 6 Punkten
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