Ultimate Ears Wonderboom im Test - Wasserfester (IPX7), kompakter Bluetooth-Lautsprecher mit 360° Sound

Ultimate Ears Wonderboom
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Produktgallerie

Heute teste ich den Ultimate Ears WONDERBOOM für euch. Zum Zeitpunkt dieses Tests kostet der Lautsprecher etwa 92 Euro. Los gehts.

 

 

Lieferumfang


Ultimate Ears Wonderboom Lieferumfang

Im Lieferumfang haben wir:

  1. Den WONDERBOOM Lautsprecher
  2. USB-Kabel
  3. Anleitung

 

Hier mein Testvideo für euch. Das Video beinhaltet das Unboxing, Testaufnahmen, Mikrofonaufnahmen, die App und mehr.

 

Anschluss und Ladevorgang 

Ladekabel
Ladeanschluss

Beim Wonderboom ist, im Gegensatz zum Boom 2 und zum Megaboom, nur ein normales USB-Kabel im Lieferumfang enthalten. Damit meine ich, dass hier kein Steckdosenadapter samt Länderadaptern mitgeliefert wird. Im Fuß des Wonderboom befindet sich eine Gummiklappe, welche leicht mit dem Fingernagel geöffnet werden kann und darunter befindet sich ein Mikro USB-Anschluss. Über diesen Anschluss wird der integrierte Akku des Lautsprechers aufgeladen und hier wird das USB-Kabel eingesteckt. Der Ladevorgang dauert etwa 2,5 Stunden bzw. laut Hersteller 2,8 Stunden. Mit voll geladenem Akku hält der Akku dann maximal 10 Stunden.

 

Bedienelemente

Knöpfe des WONDERBOOM
Knöpfe auf der Vorderseite

Auf der Oberseite des Wonderboom befindet sich drei Knöpfe. Die beiden äußeren Knöpfe kennen wir bereits vom Boom 2 und dem Megaboom. Über den Knopf mit dem Strich wird der Lautsprecher ein und ausgeschaltet. Dazu wird der Knopf jeweils einmal kurz gedrückt. In der Mitte sehen wir den Schriftzug "ULTIMATE EARS" und dabei handelt es sich auch um einen Knopf. Wird der Schriftzug gedrückt so wird die Musik pausiert oder fortgesetzt. Wird er jedoch zweimal gedrückt, so wird zum nächsten Lied gesprungen.

Info: Endlich ein Knopf für Play/Pause und Next. Beim Boom und dem Megaboom gibt es keinen solchen Knopf. Dafür gibt es die Tap-Funktion.

Zu guter Letzt haben wir dann auch hier wieder den kleinen Bluetooth-Knopf mit einer LED in der Mitte. Über diesen kann der Pairing-Modus manuell aktiviert werden. Auf der Vorderseite haben wir ein großes Plussymbol und darunter ein Minussymbol. Mit diesen beiden Tasten wird die Lautstärke erhöht oder gesenkt. Im Gegensatz zum Boom 2 und zum Megaboom sind die Tasten hier aber nicht abgesenkt, sondern leicht erhöht. Dies gefällt mir persönlich besser, da sie dadurch griffiger sind und ich finde die Tasten lassen sich auch deutlich besser drücken. Ich habe außerdem das Gefühl, dass die Druckfläche größer ist.

 

Pairing

Der Wonderboom begibt sich nach dem ersten Einschalten automatisch in den Pairing-Modus. Die blaue LED beginnt dann automatisch zu blinken und der Lautsprecher wartet auf die Verbindung. Jetzt wird wie immer der Lautsprecher in den Bluetooth-Einstellungen des Smartphones gewählt und dann erfolgt die Verbindung.

 

Weitere Infos und Unterschiede

Im Gegensatz zum Boom 2 und zum Megaboom, gibt es bis jetzt (Stand 24.08.2017) keine App für den Wonderboom. Außerdem könnt ihr mit dem Wonderboom nicht telefonieren, da er keine Mikrofonaufnahmen ermöglicht und kein Telefon-Audio wiedergibt. Da er mit momentan 90 Euro jedoch fast genau soviel kostet wie der Boom 2 finde ich das etwas schwach.

 

Verarbeitung

Textilstoff
WONDERBOOM mit Gummiklappe

Der Wonderboom hat meinem Empfinden nach dieselbe gute Verarbeitungsqualität wie der Megaboom und der Boom 2. Auch er ist mit einem textilartigem Gewebe überzogen und die anderen Elemente sind aus Gummi. Oben am Lautsprecher befindet sich außerdem eine stabile Befestigungsschlaufe mit welcher der Lautsprecher befestigt werden kann.

Wonderboom Schlaufe

Der Wonderboom wiegt 430 Gramm ist etwa 11 cm hoch und der Radius an der breitesten Stelle beträgt ca. 9 cm. Die Fläche oben, auf der sich die Knöpfe befinden hat einen Radius von 5 cm (ohne die Schrägen Seite).

Auch der Megaboom hat wieder die IPX7 Schutzklasse und deshalb kann auch er für 30 Minuten in bis zu 1 Meter tiefes Wasser getaucht werden. Wie immer empfehle ich dies aber nicht und sinnfrei ist es auch. Wichtig ist mir persönlich immer der Spritzwasserschutz.

 

 

​Klangbewertung

Info: Wie ich bewerte findet sich hier: Testkriterien und wie ich teste. Außerdem findet ihr dort auch die Musikstücke die ich für die Hörprobe verwende.

 

Manuelle Hörproben (ich höre Musik und bewerte subjektiv)​

Klang Position

Auch der Wonderboom hat eine 360° Klangabstrahlung und deswegen spielt auch hier die Position zum Hörer eine wichtige Rolle. Wie der Lautsprecher gedreht wird verändert den Klang merklich. In einer Position war ich links vom Lautsprecher und der Bass war sehr flach. Ging ich dann nach rechts, so war der Bass wieder viel kräftiger und auch im fühlbaren Bereich leicht präsent. Den besten Klang habe ich meiner Meinung nach in der Position erzielt, in der sich die Minus und die Plustatste leicht links befinden. Die Position könnt ihr im Bild sehen. In dieser Position war auch der Bass am kräftigsten. Die Klangbewertung erfolgt mit der von mir gewählten, optimalen Position.

Die Mitten und Höhen sind klar und deutlich und meinem Empfinden nach etwas deutlicher und klarer als beim Boom 2. Für die kompakten Bauweise ist der Bass auch gut. Ich finde ihn einen Tick besser als beim Boom 2. Wie zu erwarten schwächelt der Wonderboom aufgrund seiner geringen Größe aber im fühlbaren Bassbereich.

Klassik und Pop klang sehr gut. Bei Rap, Metal und Trance fehlt mir aber der tiefe Bass. Bei dieser Größe aber auch wieder normal. Bei der maximalen Lautstärke gibt es Verzerrungen, weshalb ich empfehle die Lautstärke nicht über 80% aufzudrehen. Alles in allem finde ich die Klangqualität, für diesen Preis und diese Größe gut.

 

 

Analyse der Frequenzanalyse (schlechtere Position)


Frequenzanalyse Megaboom in schlechterer Position

Hier zuerst die Frequenzanalyse mit einer nicht optimalen Position des Lautsprechers. 

 

Analyse der Frequenzanalyse (gute Position)


Frequenzanalyse Megaboom in guter Position

Hier sehen wir die Frequenzanalyse in der erwähnten, guten Position. Diese wurde von mir gewählt, weil ich hier den Klang am besten fand. Die Kurve an sich hat einen minimalen Abfall bei 6500 Hz ist aber ansonsten solide. Ab 13.000 Hz (HiFi) fällt die Kurve dann stetig ab. Das ist normal in dieser Preisklasse. Wer im Hifi Bereich bessere Ergebnisse will muss sich einen sehr teuren Lautsprecher samt AV-Receiver kaufen und zwar einen kabelgebundenen :)

 

Wonderboom im Vergleich zum Wharfedale 10.1

Hier noch einmal der MEGABOOM (schwarze Linie) im Vergleich zum Wharfedale 10.1. Die Kurve war beim Ultimate Ears Boom 2 rein von den Daten her besser. Ich persönlich finde aber das der Wonderboom etwas besser klingt.

 

Spektrum


Spektrum des MEGABOOM

Es ist möglich zwei Wonderboom Lautsprecher miteinander zu verbinden. Dazu wird der Schriftzug auf der Oberseite bei beiden Lautsprechern lange gedrückt und gehalten. Wenn ihr ein Tonsignal hört, dann sind beide Lautsprecher verbunden. Jetzt habt ihr Stereo Ton.

Info: Wichtig. Dies funktioniert nur mit WONDERBOOM Modellen und funktioniert nur mit maximal zwei Lautsprechern!​

 

Technische Daten

Ultimate Ears Wonderboom
Ultimate Ears Wonderboom im Test - Wasserfester (IPX7), kompakter Bluetooth-Lautsprecher mit 360° Sound
Hersteller
Preis 50 - 100 EUR
Typ
mobil (mit Akku)
Betriebszeit 10
Ladezeit 2,8 Stunden
Reichweite (Meter) 30
Audio-Übertragungsbereich 80 - 20.000 Hz
Bluetooth Version
Features
Multi-Pairing
Gewicht (Gramm)
430 Gramm
Wasserfest
IPx7
Größe
klein
Lautsprecher
zwei 40mm Speaker und 46.1 mm x 65.2 mm passive Radiatoren
Mikrofon
Nein
Modellname
WONDERBOOM
Reichweite (Meter) 30
Sonstiges keine App, kein AUX-Anschluss

http://www.ultimateears.com/app/webroot/wonderboom-guide/de-de/

 

  UE Megaboom UE Boom 2 UE Wonderboom
Anschlüsse AUX, Micro-USB AUX, Micro-USB Micro-USB
Powerbank Nein Nein Nein
Akku ? ? ?
Laufzeit 20 Std. 15 Std. 10 Std.
Gewicht 885 Gramm 549 Gramm 430 Gramm
Freisprechen Ja Ja Nein
Größe 22 cm hoch, 8 cm Durchmesser 18 cm hoch, 6 cm Durchmesser 11 cm hoch, Durchmesser 9 cm
Wasserfest IPx7* (wasserdicht) IPx7* (wasserdicht) IPx7* (wasserdicht)
Klang (Platz) 1 3 2
Besonderheiten USB-Netzteil USB-Netzteil Laden per USB
Testbericht Anzeigen Anzeigen Anzeigen
Preis

Mein Fazit

Mir persönlich gefällt das Design sehr gut und auch die Knöpfe wurden im Vergleich zum Boom 2 und zum Megaboom verbessert. Die fehlende App bzw. die Funktionen, welche diese zur Verfügung stellt, sind für mich persönlich nicht wichtig. Ich finde es gut, dass es einen Knopf für Play/Pause und Next gibt, da ich dies anstatt der Tap-Steuerung bevorzuge.

Info: Das ist meine persönliche Meinung! Wenn ihr die Tap-Steuerung bevorzugt ist das vollkommen ok.

Auch der Ladeanschluss ist besser zugängig als beim Boom 2 und dem Megaboom, da sich die Gummiklappe viel besser öffnen lässt und mehr Spielraum bietet. Wenn ich mich zwischen dem Boom 2 und dem Wonderboom entscheiden müsste, würde ich zum Wonderboom greifen. Die Unterschiede sind jetzt nicht gravierend, aber das ist auch nur meine persönliche Meinung.

Das war der letzte Teil meiner Ultimate Ears Testserie für euch. Mal sehen welchem Lautsprecher ich mir als nächstes ansehe. Ich hoffe mein Test hat euch einen Eindruck vermittelt und hilft euch weiter.

Hersteller: 

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