StormBox Micro Test
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Geschrieben am 21.10.2021 von Marco, aktualisiert 22.10.2021

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Bluetooth-Lautsprecher Testbericht von mir für dich. Heute schauen wir uns ein sehr kompaktes Modell an, die Tribit Strom Box Micro. Die Modelle von Tribit hatten bisher immer ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis und wir schauen uns jetzt genau an ob das bei diesem Modell auch so ist. 

 
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Lieferumfang der Tribit StormBox Micro

Lieferumfang der Tribit StormBox Micro

Der Lieferumfang besteht aus dem USB-C Kabel, dem Lautsprecher und eine Anleitung(auch Deutsch).

Video URL

 

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Aufladen & Koppeln

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Kabel und Lautsprecher
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Lade-LEDs

Die StormBox Micro wird per USB-C aufgeladen und das beiliegende Ladekabel, exklusive Stecker, hat etwa eine Länge von 57 cm. Sobald wir sie einstecken beginnen die 5 LEDs auf der Vorderseite zu leuchten bzw. zu blinken und zeigen dadurch den aktuellen Ladestand an.

5 LEDs Ladestand

  • 1 LED blinkt: 0-30%
  • 1 leuchtet, eine blinkt: 30%-50%
  • 2 leuchten, eine blinkt: 50%-70%
  • 3 leuchten, eine blinkt: 70%-80%
  • 4 leuchtet und eine blinkt: 80%-100%
  • Alle 5 aus, 100%

Nach maximale 3-4 Stunden(5V, 1 Ampere) ist der Akku dann voll geladen und dann leuchtet keine LED mehr auf. Der Hersteller gibt bis zu 8 Stunden Spielzeit an. Ich habe das in der Praxis einmal geprüft. Dazu habe ich bei 40% Lautstärke durchgängige Musik abgespielt. Die Lautstärke entspricht etwa der, als wenn man etwas zu laut Fernsehen schaut. Nach 8 Stunden leuchteten noch 2 von 5 LEDs. Da geht also nochmal mehr.

Über die Powertaste vorne schalten wir den Lautsprecher ein und dabei ertönt eine Klangfolge. War er noch nie verbunden, dann aktiviert sich der Kopplungsmodus automatisch. Dabei blinkt die erste LED schnell blau. Wir wählen den Lautsprecher dann in den Bluetootheinstellungen aus und auch hier ertönt bei Erfolg wieder eine Klangfolge.

 

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Bedienelemente

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Tasten seitlich
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Tasten frontal unter dem Logo

Die StormBox Micro besitzt auf der Vorderseite bzw. seitlich eine Powertaste, die Ladestandsleds und die Bluetoothtaste. Mit der Powertaste schalten wir sie an oder aus und die Bluetoothtaste können wir zwei Sekunden drücken und halten um das Pairing zu aktivieren. 10 Sekunden drücken und halten löst ein Reset aus. Rechts neben der Powertaste gibt es ein Mikrofon und eine Testaufnahme damit gibt es im Video.

Die Medientasten befinden sich oben auf dem Textilstoff

  • Drücken wir die mittlere Taste einmal, so wird Musik pausiert oder fortgesetzt.
  • Drücken und halten wir sie, so wird der Sprachassistent gestartet.
  • Zweimal schnell drücken springt ein Lied vor und dreimal schnell drücken springt zurück.

Mit der Plus- und der Minustaste regulieren wir die Lautstärke. Kurz drücken senkt oder erhöht sie um eine Stufe. Drücken und halten beschleunigt das ganze.

Telefonfunktion

  • Einmal drücken, annehmen/auflegen.
  • Drücken und 1 Sekunde halten: Ablehnen.
  • Bei ankommendem Anruf: Einmal drücken, hält den aktuellen Anruf und nimmt den neuen an.
  • Kurz drücken, wenn zwei Anrufe laufen: wechseln zwischen beiden.

 

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Der Lautsprecher

Der Lautsprecher wirkt erstmal sehr gut verarbeitet und schick. Auf der Oberseite sehen wir diesen typischen, modernen und wasserfesten Textilstoff, welcher mittlerweile voll im Trend ist. Die Tasten sind leicht abgehoben, gut ertastbar und lassen sich gut drücken. Auf der Unterseite gibt es dann noch vier kleine Gummifüßchen zum Entkoppeln. Das Gehäuse selbst ist zudem IP67 geschützt und somit wasser- und staubdicht.

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Höhe der StormBox Micro
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Breite des Lautsprechers

Das Gewicht der StormBox Micro liegt bei um die 291 Gramm und sie ist etwa 9,5 cm breit und tief, sowie etwa 4 cm hoch.

Es gibt hier eine Besonderheit und diese ist das Band auf der Rückseite. Mit diesem Band können wir den Lautsprecher nämlich an stangenartigen Elementen befestigen. Das kann z.B. der Fahrradlenker oder die Stange in der Dusche sein. Praktisches Feature.

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Band an der Stange
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Band auf der Rückseite

Alles in allem wirkt die Verarbeitung auf mich wirklich sehr solide.

 

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​Klangbewertung

Info: Wie ich bewerte findet sich hier: Testkriterien und wie ich teste. Außerdem findet ihr dort auch die Musikstücke die ich für die Hörprobe verwende.

 

Manuelle Hörproben (ich höre Musik und bewerte subjektiv)​

Die Klangbewertung nehme ich auf 50% Lautstärke und in etwa 1,5-2 Metern Abstand vor! Die Box zeigt dabei frontal auf mein Gesicht.

"Suzanne Vegas Gypsy" klingt gut. Eine klare Stimme und auch die Instrumente kommen gut zur Geltung. Die Bassdrum ist für diesen Song auch kräftig genug. Auch die Pianoversion von "Where is my mind" kann bei mir punkten. Alles klingt klar und der Bass ist bei diesem Lied warm und tief. Auch "Bullet for my valentines waking the deamon" klingt gut abgestimmt. Gefällt mir. Die Bassspur von "Better of alone" ist kräftig und tief. "Dr Dre´s The next episode" klingt gut. Die Hi-Hat kommt klar und präsent. Die Stimmen sind klar und der Bass für die Größe auch in Ordnung. "Aviciis Wake me up" hat mir auch gefallen. Alles klingt gut abgestimmt. Die Stimme ist klar und in den Höhen nicht übersteuert. Die Bassspur ist für die Größe auch kräftig.

Gehen wir über 60% Lautstärke, dann merken wir, dass der Bass bei bassstarken Liedern nicht mehr in gleicher Stärke mitkommt. Das ist aber auch ein sehr kleiner Klangkörper bzw. eine sehr kleine Box. Dieses Verhalten ist meiner Erfahrung nach also recht normal.

 

Analyse der Frequenzanalyse

Frequenzanalyse der StormBox Micro

Bei der Analyse sehen wir erstmal, dass der Bass für die Größe gute Werte erreich. Auffällig ist der Einbruch bei 5000Hz und 12.000 Hz. Ich vermute, dass Tribit hier extra eine manuelle Abstimmung per Software vorgenommen hat. Das sieht im Verlauf komisch aus, schadet dem Klang aber nicht hörbar. 4kHz bis 6kHz ist übrigens der Präsenzbreich und falls man den falsch korrigiert, dann hört es sich an als ob Musik aus der Ferne käme. Das ist hier aber nicht so.

 

Frequenzanalyse Log

Frequenzanalyse im Log-Format

 

Spektrum

Spektrum der StormBox Micro

In dieser Größe hatte ich bisher schon ein paar Modelle in der Hand. Für den Preis und diese Leistung bei der Größe, ist die Stormbox Micro in meinen Augen auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Die maximale Lautstärke in zwei Metern Abstand beträgt etwa 82 dB. Bei einer so hohen Lautstärke verzerrt es aber und der Bass kommt da wie gesagt nicht mit. 

Es gibt einen Partymodus und Stereomodus ist auch möglich. Das konnte ich aber nicht testen, da ich nur einen Lautsprecher habe. Alles ohne App. Alles in allem finde ich den Klang für diese Größe und zu diesem Preis wirklich gut.

 

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Klangvergleich

Video URL

Die Klangvergleichsdatenbank(Vergleich mit anderen Bluetooth-Lautsprechern) findest du hier:

Klangvergleich anzeigen

 

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Mikrofontest

Das Mikrofon hat mich nicht so wirklich überzeugt, aber ich muss hier auch sagen, dass man sich keinen solchen Lautsprecher kauft um das Mikrofon zu nutzen. Die schneiden da nämlich meist alle nicht so toll ab. Die Testaufnahme gibt es oben im Video, siehe Zeitstempel.

 

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Technische Daten

  • Bluetooth 5.0
  • Treiber: 1 x 9 Watt
  • 70-20.000 Hz
  • 3,7V 2600 mAh
  • Modell: Tribit BTS10
  • Tribit XBass®
  • Stereo- oder Party-Modus
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Fazit

⮉ Pro ⮋ Contra
  • Befestigungsband
  • Größe
  • Preis
  • Klein und leicht
  • Mikrofonqualität

Die Tribit StromBox Micro hat zum Testzeitpunkt etwa 40 Euro gekostet. Für die Leistung, bei der Größe, hat mir die Box sehr gut gefallen. Klar könnt ihr das jetzt mit doppelt so teuren Modellen wie der Bose SoundLink Micro II vergleichen, aber macht das wirklich Sinn?

Ich habe auch ein paar mal gelesen, dass der Tribit xSoundGo etwas weniger kostet und besseren Klang abliefert. Ja, das ist so aber auch das wundert mich nicht, denn der Korpus ist größer und der Bass kräftiger. Vergleichen wir die StromBox Mico aber in der selben Preisklasse mit Modellen der selben Größe, dann ist die Stormbox Micro schon wirklich sehr gut.

Besonders praktisch ist auch die Gummihalterung auf der Rückseite. Damit kann der Lautsprecher problemlos am Fahrradlenker oder an der Duschstange befestigt werden.

Ich habe zudem das Gefühl, dass es hier eventuell eine Vorgängerversion gab, denn einige Kommentare die ich gelesen hatten sprachen z.B. von einem USB-C Adapterkabel. Davon sehe ich nix das ist ein reines USB-C Kabel. Eventuell haben die bei der neueren Charge auch etwas an der Abstimmung gebastelt, wer weis, nur eine Vermutung. Ob dem wirklich so ist, konnte ich jetzt nicht direkt herausfinden oder nachweisen.

Jetzt weißt du Bescheid und kannst selbst entscheiden. Das war ein weiterer Testbericht von mir für dich und ich hoffe er hilft dir weiter. 

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